1945
geboren in Bildstock/Saar
Studium an der PH des Saarlandes
Studium der Malerei und Kunsttheorie
bei bei Raimer Jochims, Städelschule, F Ernennung zum Meisterschüler
1972
erste weiße Reliefs
seit 1985
farbige Reliefs und Wandobjekte
seit 1973
Zahlreiche Veröffentlichungen zur
konkreten Kunst und zu den Grundlagen
der Gestaltung
1981-94
Lehre an der Universität des Saarlandes Fachrichtung Kunsterziehung
Seit 1994
Professur an der HbK-Saar
lebt und arbeitet in NK und Saarbrücken
1992, 1996, 2002, 2004
BERGNER + JOB Galerie
1977-90
Atelier Glasmeier, Gelsenkirchen
Galerie St. Johann, Saarbrücken
Museum moderner Kunst - studio a, Lk CUX
1990-95
Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen
Saarland Museum, Saarbrücken
Galerie De Sluis, Amsterdam
März Galerien, Ladenburg (2002)
Galerie Dr. Luise Krohn, Badenweiler
Museum moderner Kunst - studio a, Lk CUX
Galerie Alf-Krister Job, Mainz
Galerie Florence Arnaud et Max.Guiol, Paris
Galerie Schlégl, Zürich
1996
Galerie Spielvogel, München
Galerie Alf-Krister Job, Mainz
Galerie Florence Arnaud et Max.Guiol, Paris
2002
Ecole des Beaux-Arts, Rennes, France
Bergner und Job Galerie, Wiesbaden
2003
Galerie Spielvogel, München
2004
BERGNER+JOB Galerie, Mainz
bezugnehmend auf von mir geschaffene hoch- und flachreliefs beginne ich 1985 mit künstlerischen arbeiten, bei denen die trägerplatte des reliefs entfällt. die linearen elemente können sich nun in unterschiedlichen verbindungen frei auf der wand artikulieren.
diese neuen arbeiten sind verstärkt auf das sehen ausgerichtet, sind sehstücke. das sehen steht für eine reihe von künstlern im 20. jahrhundert im mittelpunkt ihrer künstlerischen arbeit. in konkreter kunst zeigen sich entscheidungen gegen das sehen insbesondere dann, wenn z.b. mathematische operationsmodelle als formations- und transformationsregeln für geometrische elementarformen im aspekt des darstellens in den vordergrund gerückt sind. dies hat sehr oft zur folge, daß andere bildnerische problemstellungen kaum berücksichtigung finden. mit blick auf die philosophie wittgensteins und hier insbesondere dessen 'linguistic turn' zum sprachspiel, läßt sich feststellen, daß sich bei thematisierung des sehens das dem sprachspiel analoge bildspiel entfalten kann. infolgedessen wird von mir die bildsprachlich relevante auswahl hinsichtlich des darstellens in opposition zu formalistischen tendenzen gegenwärtiger kunst unter dem aspekt des sehens getroffen. es gilt mit der natur des sehens zu arbeiten. 'natur des sehens' bedeutet wie sehen passiert. der akt des sehens ist nicht statisch, sondern vollzieht sich in bewegung. es entsprechen ihm polyvalenz der beziehung von bildelementen, mediale doppeldeutigkeit, nicht-statische räumlichkeit, farb-form -beziehungen und offene bildformen. mehrdeutigkeit, nicht eindeutigkeit ist bestimmendes prinzip. insbesondere diese grundsätzlich am sehen orientierten überlegungen sind bestimmend für die regeln der produktion von mir seit 1985 gefertigter wandobjekte.
auf bildspielhandlungen und somit sehhandlungen hin konzipierte wandobjekte können den rezipienten veranlassen, u.a. form zu sehen, sie in veränderung zu sehen, farb-form zu sehen und farb-bewegung zu sehen, stabelemente positiv zu sehen, ihre schatten negativ und umgekehrt, den nicht -statischen objektraum und schattenraum zu ertasten, innen als außen und umgekehrt zu erfahren, dies sowohl selektierend als auch in kombinationen. ein derartiges sehen ist stets bedeutungsgeladen und assoziativ.
parallel zu den objekten aus stabelementen entstehen in den letzten jahren zeichnungen auf reliefs und vollplastische körper. neben den linearen elementen kommen auch farben zum einsatz. die lichthaften farben gehen mit der lichthaftigkeit des reliefs eine verbindung ein; die weißen, unterschiedlich lichthaften reliefflächen artikulieren die lichthaften farben. auch diese arbeiten sind auf sehhandlungen hin konzipiert.
Musée des Ursulins, Sammlung Repères, Mâcon, France
Museum Bochum
Saarland Museum Saarbrücken
Museum Lodz/Polen
Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen
Museum Chôlet, France
Studio a, Museum des Landkreises
Cuxhaven, Otterndorf/Ne
Forum Konkrete Kunst Erfurt
Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt
Musée de Grenoble, France
Espace de l'Art Concret, Mouans-Sartoux, F
Allianz Versicherung, Treptowers, Berlin
Landeszentralbank für Rheinland-Pfalz
und das Saarland
Volksbank Heidelberg
Volksbank Neunkirchen
Hochschule für Technik und Wirtschaft, Saarbrücken, Hängeplastik
Universität des Saarlandes, Wandrelief
Landeszentralbank/Saarbrücken, Plastik
Maximilian-Kolbe-Schule Neunkirchen, Wandgestaltung
Fließend
2000
Acryl auf Aluminiumdraht
47 x 56 x 4 cm

Für Mondrian
2002
Acryl auf Alumiumdraht
98 x 66 x 8 cm

Zeichnung
2002
Acryl, Farbstift auf MDF
120 x 30 x 5 cm