Emil Schreiber

Biographie

 

1945
geboren in Bochum
1960-75
Kunstunterricht bei Hans-Jürgen Schlieker
Studium der Philosophie, Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in München
1971-73
Aufenthalt in Köln, Studio für Elektronische Musik des Westdeutschen Rundfunks unter Leitung von Karlheinz Stockhausen
Kölner Kurse für Neue Musik bei Mauricio Kagel
1981-98
Atelier in München
1995
Symposium "In het teken van de kunst. X. Manieren van tekenen in de hedendaagse kunst", Universität Gent
Seit 1999
Atelier in Berlin

Lebt und arbeitet in Berlin

 

pfeil rechts 2001 BERGNER + JOB Galerie  

 

 

 

Zeichnung Juni 1998 Graphitkreide 9,2 x 22,2 cm

Herbert Schneidler: Gedankenskizze zu dem zeichnerischen Werk von Emil Schreiber.
In: Emil Schreiber, hrsg. v. Landesmuseum Mainz, Städtische Galerie Regensburg, Roemer- und Pelizeus-Museum Hildesheim, 2001


"Schon mit wenigen Strichen mit der Rohrfeder oder dem Farbstift lässt der Künstler erkennen, was er ausdrücken will, beispielsweise einen Rhythmus unter Linien entstehen zu lassen, der seiner ureigensten Verfassung entspringt und der für den Betrachter als ein Ablauf zeitlicher Momente erfahrbar wird. (Schon in den frühen 70er Jahren nahm Emil Schreiber bezeichnenderweise an den Kölner Kursen für Neue Musik teil.) -
Emil Schreibers zeichnerische Formulierungen haben keinerlei Darstellungsfunktion, sie sind vielmehr energetische Träger, denen die schöpferische Dialektik zwischen linearer Abstraktion und lebendig reicher Wirkung innewohnt.
Mal mehr oder weniger wird das unbesetzte Weiß eines Blattes gleichsam materialisiert. Durch die Suggestion der Linie, die bedeutet und zugleich auch Ausdrucksträger ist, werden die unbehandelten Stellen eines Papiers zum Sinnvoll-Notwendigen integriert, als Behauptung stofflicher Dichte, die gleichzeitig als schwebende Transparenz erfahren wird: Formstruktur als autonomes Äqui-valent der Erscheinung. Hierdurch kann der Eindruck des Räumlichen entstehen, wozu aber noch das spannungsvolle Beziehungsgeflecht zwischen den Flächenwerten von vielfachen Linienüberlagerungen und dem Raumwert der Linienführung hinzukommt."

 

 

 

 

Selected solo exhibitions

 

1990
Kunstmuseum Heidenheim
1991
Städtische Galerie im Cordonhaus, Cham
Roemer- und Pelizeus-Museum Hildesheim
Vonderau Museum, Fulda
1992
Neues Stadtmuseum, Landsberg
Beteiligung: "Linie", Städtische Galerie Würzburg
Oberhessisches Museum, Gießen
1999
Galerie Evelyn Bergner, Wiesbaden
Saarland Museum, Saarbrücken
2001
Landesmuseum Mainz
BERGNER + JOB Galerie, Mainz
2002
Städtische Galerie Regensburg

 

 

 

Public collections


Kunstmuseum Heidenheim


Vonderau Museum, Fulda


Graphische Sammlung,
Staatsgalerie Stuttgart


Oberhessisches Museum, Gießen


Landesmuseum Mainz


Städtische Galerie Würzburg


Pfalzgalerie Kaiserslautern


Kupferstich-Kabinett, Staatliche

 

Kunstsammlungen Dresden


Kunsthalle zu Kiel


Department of Prints and Drawings,
The British Museum, London


Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg


Staatliche Graphische Sammlung München


Graphische Sammlung Albertina, Wien

 

 

 

 

 

Zeichnung, Januar 91 1991 Tuschholz, Finger, Radiermesser, Gouache 26,3 x 34,1 cm

 

Zeichnung, Januar 91
1991
Tuschholz, Finger, Radiermesser, Gouache
26,3 x 34,1 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeichnung Juni 1998
Graphitkreide
9,2 x 22,2 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeichnung, August 89 1989 Tuschholz, Asphaltgraphit, gewischt 21 x 29,6cm

 

Zeichnung, August 89
1989
Tuschholz, Asphaltgraphit, gewischt
21 x 29,6cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zeichnung, Januar 94 1994 Öl-Pastell 24 x 31,9 cm

 

Zeichnung, Januar 94
1994
Öl-Pastell
24 x 31,9 cm

 

 

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